Im Frühjahr 2012 soll das analoge Satellitenfernsehen endgültig abgeschaltet werden. Wer das umfangreiche Programmangebot via Satellit nicht missen möchte, muss spätestens dann auf den digitalen Nachfolger, DVB-S (Digital Video Broadcasting per Satellit), umsteigen. Neben noch mehr Sendern bietet DVB-S obendrauf eine bessere Bildqualität als die aussterbende analoge Variante.
Für den Empfang von digitalem Sat-Fernsehen werden ein DVB-S Receiver sowie eine Satellitenschüssel benötigt. DVB-S-Receiver, auch digitale Sat-Receiver genannt, gibt es sowohl mit und ohne Festplatte (HDD). Verfügt der DVB-S Receiver über eine Festplatte, können TV-Sendungen direkt | aufgezeichnet werden. Steckt in dem DVB-S Receiver außerdem ein doppeltes Empfangsteil (Twin Tuner), ist das gleichzeitige Aufzeichnen und Ansehen von zwei unterschiedlichen Programmen möglich.
Inzwischen gibt es auch HDTV-Receiver, also DVB-S Receiver für das hochauflösende Fernsehen. Noch ist das Angebot an frei empfangbaren HD-Sendern recht überschaubar. ARD und ZDF haben erst im Februar 2010 begonnen, ihr Programm auf den HD-Regelbetrieb umzustellen. Die hochauflösenden Varianten der Privatsender RTL, VOX, Pro7 und Sat1 sind Ende 2009/ Anfang 2010 gestartet, werden aktuell aber nur verschlüsselt übertragen. Wer das Pay-TV-Angebot nutzen möchte, muss zu einem DVB-S Receiver mit einem CI+-Steckplatz (Common Interface) greifen.
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